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6 Wochen – 6 Länder – 6 Turniere

Während den letzten 6 Wochen war ich an 6 Turnieren in Frankreich, Finnland, Tschechien, Schweiz, Belgien und Spanien. Ich war jeweils von Montag bis Samstag Abend weg und Sonntag war neben Wäschetag auch Familientag. 🙂 Ich habe im vornherein alles geplant, gebucht und organisiert…somit konnte ich mich während diesen sechs Wochen voll und ganz auf mein Golfspiel konzentrieren und war wie in einem Flow…Flug, Automiete, Turnier spielen, Flug, Familie, Flug, Automiete, Turnier spielen etc…es war auch eine coole Zeit!

Spielerisch lief es mir auch relativ gut, ich konnte 4 von 6 Cuts machen und beendete das letzte Turnier auf dem 12ten Rang. Jeder der sechs Plätze spielte sich ganz anders…Evian war in einem super Zustand mit schnellen Greens, in Finnland war es eiskalt und der Platz, der zwischen den Bäumen lag, musste präzise vom Abschlag aus gespielt werden, in Tschechien waren die Greens so hügelig und riesig, der Schlag ins Green musste gut platziert werden, in Lavaux waren die Greens aufgrund ihrer Härte schwierig anzuspielen, in Belgien war der Platz sehr trocken und die Bälle bouncten umher und die Greens waren seehr schnell und Spanien zum Schluss war wieder sehr nass und man konnte direkt die Fahne angreifen. Somit waren wir jede Woche von Neuem gefordert und mussten unser Spiel den Begebenheiten anpassen. Ich konnte mich den Bedingungen jeweils gut anpassen und habe neben den vier gemachten Cuts auch die beiden anderen Cuts nur knapp verpasst. uuuuund ich habe in Evian ein Hole in one gemacht! Mein 5tes 🙂

Jabra Ladies Open in Evian
Mit Papi auf der Proberunde
Jeeeee ein Hole in one auf der 14…170m 🙂
Lahti…
Soll ich? .-)
Schweizer Delegation in Tschechien
Beeing on the road sometimes meant eating on the road 🙂
Mit Carina in Lavaux
Belgien…vor lauter Bäume sehe ich den Wald nicht mehr
Hopp Schwiiz!!!!
Zeit für einen Besuch in Prag
mit Viva schaue ich den Fussballmatch auf der Proberunde 🙂
Ich war mit zwei weiteren Wilson Staff Spielerinnen aus Finnland im Zimmer in Spanien
Gemütliches Beisammensein nach der Runde…

Neben dem spielerischen Fortschritt bin ich auch über meine körperliche Verfassung sehr glücklich! Ich konnte diese intensive Zeit ohne jegliche Schmerzen spielen – nach den drei schwierigen letzten Jahren zählt dies sehr viel für mich!

Spielerisch und körperlich lief es gut…und mental? Ich möchte nichts schönreden, es war anstrengend und hie und da eine grosse Herausforderung. Da ich in den letzten Jahren nicht auf meinem besten Level spielte und oft die Cuts verpasste, war das erste Ziel jeweils den Cut zu machen….da muss man zwei Tage lang stark und positiv bleiben…auf dem Platz ist das oft meist sogar einfacher als am Morgen im Zimmer vor der zweiten Runde, wenn die Runde erst um 14 Uhr beginnt…diverse Gedanken kreisen im Kopf ob man will oder nicht. 🙂 Aber das Turnier geht ja über mehr als nur zwei Tage, eigentlich muss das Ziel sein, ein solches Turnier zu gewinnen und mit dieser Einstellung zu spielen…spielerisch weiss ich, kann ich das und auch mental komme ich wieder an diesen Punkt…Schritt für Schritt. Aber eben, habe ich das Minimalziel (der Cut) erreicht, brauche ich ein neues Ziel für die letzte Runde…ansonsten fehlt mir der klare Blick für das Spiel und das Ziel – vor allem wenn es nicht von Anfang an für mich läuft. Ein bisschen wie bei der Schweizer Nati im Achtelfinal. Das Minimalziel war erreicht und dann…es fehlte die klare Struktur, das Ziel war nicht klar, zumindest hat es diesen Eindruck gemacht.

Das Achtelfinale habe ich mit meiner Schwedischen Kollegin auf dem Platz auf dem Handy geschaut…es war ziemlich lustig und wir hatten Mühe uns auf die Proberunde zu konzentrieren. Zum Glück haben wir den Platz schon 3 mal gespielt! 🙂

In drei Wochen geht es weiter…bis dahin werde ich mich erholen, Zeit mit meiner Familie und Freunden geniessen und viel Wäsche waschen! 🙂

Bis bald eueri Melanie

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